Besuch des Vogelschutzgebietes in Schweinfurt an den "Glöckle Seen"

 

Heute hatten wir richtig Glück mit dem Wetter, Denn als wir heute Morgen um 9 Uhr starteten, da waren wir uns nicht sicher ob das heute wohl ein schöner Tag wird. Wir hatten auch gar nicht richtig Lust etwas zu unternehmen, doch meine kleine „Ratte“ verlangte ihr Entertainment Paket. Also sind wir los gedüst und es wurde schließlich doch noch richtig schön.

 

Zuerst fuhren wir (wie immer) zum Burger King in den Hafen. Ich benötigte dringend einen starken und vor allem heißen Kaffee und meine Sibylle ihr Softeis mit Karamell. Für Bandido bestellte ich einen Hamburger ohne alles. Also nur eine einzige Scheibe Fleisch gegrillt und ohne Gewürze und den ganzen sonstigen Zutaten. Nach dem Essen machten wir einen Tagesplan und der begann mit dem „Gips See“ in Donnersdorf. Habe im Internet gelesen das es dort einen See gibt wo Hunde baden dürfen. Und das wollten wir uns mal ansehen. Also dann, ab nach Donnersdorf und den See gesucht und dank dem installiertem Google Maps auf dem Smartphone auch ruckzuck gefunden. Allerdings war das Objekt unserer Begierde nicht so der Bringer. Von auswärts dorthin fahren rentiert sich nicht wirklich. Die Ufer sind zu Steil und das Stückchen „Strand“ viel zu steinig und schmutzig. Wir sind dann nur etwas spazieren gelaufen und haben schließlich die Segel wieder Richtung Schweinfurt gesetzt.

 

In Schweinfurt angekommen steuerte ich erneut den "Drive in" vom Burger King an. Ich brauchte dringends Nachschub von meinem Lieblingsgetränk... Kaffee. Danach fuhren wir ohne weiteren Aufenthalt sofort weiter in das Vogelschutzgebiet beim „Glöckle“. Bandido merkte meine Aufregung und das gleich was neues passiert… er war ganz ungeduldig und quitschte leise vor sich hin wie ein kleines Kind. Und dann waren wir auch schon am Ziel und es ging los.

 

Auto wurde in einem Feldweg geparkt, Bandido bekam seine Warnweste an und wir zogen los. Dank dem windigen und relativ kalten April Wetters, war fast niemand sonst unterwegs. Wir wir liefen entlang eines Feldweges in die Richtung des Schutzgebietes. Mein kleiner freute sich riesig. Er sprang, rannte und schnupperte was das Zeug hielt. Schoss 50 Meter voraus, wartete dann immer wieder ungeduldig auf uns und wiederholte das ganze von vorne. Dabei bliebe er aber immer schön auf dem Weg und störte somit nicht die Vogelwelt, was mich sehr freute. Als wir an der Aussichtsplattform angekommen waren, stieg er wie ein Profi die Gitter Stufen hoch. Ich war richtig stolz auf meinem mutigen kleinen Bandido. Nicht jeder Hund macht das so locker. Noch vor einem halben Jahr hätte er nur gezittert beim Anblick solcher Gitter. Da hatte er nämlich schon Probleme, sicher auf einer Wiese zu laufen.

 

Und weiter ging unser Rundweg um den See. Es ist hier so schön, dass ich es jeden nur mal empfehlen kann. Natur pur und wenn einem der See zu langweilig wird ist auch gleich nebenan noch ein toller Wald. Wir sahen allerlei Vögel und Vögelchen, Blumen und Blüten ohne Ende und überall duftete es herrlich. Über unseren Köpfen war auch die Einflugschneiße von Kanada Gänsen. Ständig starteten und landeten sie auf einer angrenzenden Wiese. Es war richtig aufregend diesen großen Vögeln dabei zu zusehen.

 

Später beobachteten wir auf einer anderen Wiese noch zwei große Feldhasen bei ihrem, wie ich vermute Revierkampf. Sie klopften sich mit ihrem Vorderbeinen, sprangen und hüpften sich gegenseitig an und immer wieder sah man richtig wie die Fellbüschel flogen. Leider habe ich kein Teleobjektiv, sonst hätte ich tolle Bilder schießen können. Ach, ich könnte jetzt noch ewig weiterschreiben, aber das würde dann sicher langweilig für euch werden. Was ich eigentlich sagen wollte, ihr müsst das alles unbedingt mal euren Hunden zeigen. Allerdings denkt an die Tierwelt dort und haltet sie bitte an der Leine wenn sie nicht so brav sind wie meine „Ratte“. Und jetzt ein paar Bilder von Heute.