wenn du die schönen Dinge in Schweinfurt gerne mehrfach wiederholst !

So auch heute wieder bei strahlender Oktobersonne und fast schon zu warmen Temperaturen. Eine Wanderung zur BISMARCKHÖHE, über den einzigartigen und aufregenden JÄGERSTEIG!

Das ist wohl einer der schönsten "Startups", um eine Woche Urlaub zu beginnen und seinen Kopf klar zu bekommen.

Also dann...
Meine "JÄGERSTEIG WANDERUNG 2.0"

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Heute war es wieder einmal soweit. Wir hatten große Lust eine neue Entdecker Tour zu starten, denn schließlich war es trocken und die Sonne lockte uns mit maximaler Watt Leistung vor dir Türe. Mein Hund brauchte Bewegung und ich hatte ebenfalls Lust zum laufen und so kam uns die Idee, doch einmal den Jägersteig an der MAINLEITE, jetzt im Herbst zu begehen.

Wir packten also Getränke für Mensch und Pinscher ein und starteten gegen Mittag mit unserer Wanderung. Es ging ab dem Stadtteil „HOCHFELD“ runter zur „HÖLL“ und dann wieder den Berg rauf zur „PETERSTIRN“. Oben angekommen bestiegen wir erst einmal den BEERENHÜTER“ Turm und genossen die Aussicht über diese wundervolle bunte Umgebung, denn die Sonnenstrahlen tauchten die Landschaft und die Weinberge in leuchtendes Gelb und Orange und kitzelte uns beim betrachten selbiger die Augen.

Ich machte ein paar Fotos und staunte nicht schlecht, als ich die tiefen Gravierungen von Liebesbekundungen in der steinernen Brüstung des Turmes sah. Hier haben sich so einige Pärchen wohl den Schwur ihres Lebens gegeben. Ich wünsche sehr das es bei ihnen auch nach Plan gelaufen ist? Nach 10 Minuten stiegen wir wieder die steilen Treppen hinab und betraten kurz darauf die schmalen Pfade des JÄGERSTEIGES.

Wir liefen nun alle drei auf ausgetretenen Pfädchen entlang. Immer wieder folgten wir Abzweigungen und stiegen Treppen hinauf, vorbei an die verfallenen Hütten und Häuschen, in denen schon viele Jahre niemand mehr zu Gast war. Im Sommer fällt einem das durch die dichte Bewachsung kaum auf, aber jetzt im Herbst wo die Blätter lichter werden, da kann man tief blicken und sieht die vielen Unterstände. Man erspäht plötzlich Gartenhäuschen und die früher einst so stolzen Wochenend Domizile. Leider sind fast alle dem Verfall geweiht und die leeren und blinden Fenster dieser Bauten blicken einen geheimnisvoll an. Das lässt viel Raum für Fantasien und man stellt sich vor, welcher Betrieb hier wohl herrschte und wie alles mal vor einigen Generationen ausgesehen hat?

Nach gut einer Stunde kamen wir auch schon an der sagenumwobenen BISMARCKHÖHE an. Wir machten hier eine kleine Rast und genossen erneut den herrlichen Ausblick auf das Schloss MAINBERG und die Landschaft rings umher.

Dann war es auch schon fast vorbei mit der Wanderung durch die Vergangenheit. Ich hatte wie jedes mal wenn ich hier oben unterwegs bin so viele Ideen und Eindrücke gesammelt, dass mein Kopfkino immer noch auf Hochtouren läuft.

Es lagen jetzt nur noch wenige Treppenstufen vor uns, bis wir wieder auf den breiten Weg der MAINLEITE waren.  Der Zauber unserer kleinen Zeitreise verblasste mit jedem Schritt vorwärts und unsere Gedanken kreisten wieder um den weiteren Weg. Wir schlugen jetzt die Tichtung zum ALMRÖSEL“ ein. Von dort ging es wieder über schöne Wege durch die HÖLL zurück nach Hause,  unserem Hochfeld.

So, ich hoffe euch gefiel meine kleine Geschichte mit meinen Bilder. Vielleicht konntet ihr ein bisschen nachempfinden wie schön es hier oben ist. Und falls ihr mal Langeweile habt, dann solltet ihr diesen Pfad ebenfalls einmal begehen und die Umgebung auf euch wirken lassen.