Herrlicher September Tag...

Heute sind wir mit unseren Pinscher an einem Baggerloch spazieren gewesen.
Denn leider ist es am Schweinfurter Baggersee noch bis Oktober nicht erlaubt mit Hund spazieren zu gehen. Und dann wiederum nur mit Leine. Dieses gefällt uns allerdings nicht, denn ein Hund will auch mal ohne Leine stöbern und was erleben. Und deswegen sind wir an ein einsames Baggerloch gefahren wo noch richtig Sand abgebaut wird.

Die Wege dort sind noch wild und nicht befestigt, ebenfalls die ganze Umgebung ist noch ursprünglich und nicht von Planern und Landschaftsgärtnern beschönigt worden. Alles im allen, ein richtiges Hunde Paradies. Und dank der schlammigen Wege auch frei von Mountainbike Raudis und Spaziergängern mit schreienden tobenden Kindern.

Unser Tag begann schon mit einem guten Omen, denn mein BANDIDO entdeckte zu aller erst einen Igel der auf dem besten wege war in sein Verderben zu laufen. Der kleine steuerte nämlich aus seinen natürlichen Habitat los, um doch mal die Welt der Menschen zu erkunden. Und dazu wollte er zuerst eine Autostraße überqueren.

Zum Glück war „SUPERBANDIDO“ sofort zu stelle und bellte lautstark nach mir. Ich verstand sein bellen sofort als: „Massa, Bwana... hier ist eine Anomalie“. Und so rief ich zurück „Lassie, bleib wo du bist, ich komme“ Und so konnten wir beide den kleinen Zwerg wieder zurück bringen und tief im Dickicht frei lassen.

Aber zurück zu unserem Baggerloch. Bandido, Sibylle und ich, gingen an der Uferböschung weiter und entdeckten viele tolle Sachen. Zu aller erst fand meine Frau einen kleinen grünen Frosch. Natürlich musste sie ihn sofort auf ihre Hand setzen und ab da hörte ich sie nur noch rufen… „Ach wie süß… Ach wie goldig… der ist so schön“. Eigentlich dachte ich immer Frauen haben Angst vor Fröschen?

Als nächstes versank mein BANDIDO bis zu Bauch in einem Schlammloch. Das war weniger lustig, denn mein kleiner wurde gestern erst gebadet.

Schließlich fand auch ich einen kleinen grünen Frosch und der war noch etwas kleiner als der meiner Frau. Natürlich quiekte Sibylle gleich wieder „Ach wie Süß… Ach wie goldig... der ist ja noch kleiner als meiner vorhin“.

Dann entdeckten wir ein paar tolle Raupen im Gras, so richtig behaarte dicke Rauben. Natürlich musste meine Frau sie wieder in die Hand nehmen und streicheln.

Später machten uns die lauten Rufe von einige Blesshühnern aufmerksam. Wir beobachteten sie eine Weile, wie sie auf dem Baggerloch ihre Kreise zogen. Dann wurde es meinen kleinen Hund aber zu langweilig und wir versuchten schließlich Kaninchenbauten zu finden. Mein kleiner Pinscher war voll dabei und seine Rute stand in höchster Erregung und gebogen wie eine Sichel nach oben. Wir fanden auch wirklich die Eingänge zu den Bauten der Karnickel und Bandido war nur noch mit seiner Nase am Boden und in allen was irgendwie nach "Loch" ausgesehen hat.

Beim zurück laufen zum Auto fand ich noch einen braunen Frosch und zeigte ihn meiner Frau. Und soll ich euch sagen was passierte? Genau!… „Ach wie süß, ach wie goldig, ein brauner“

Alles im allen wieder aufregende 2 Stunden „Expedition light“, mit toller Natur, sehr schöner Fauna und sehr vielen Tieren und Tierchen.